Werdegang Hubert Engst (Notizen seines Sohns)
- Flugzeugführerschule A/B 118 Stettin,
- Flugzeugführerschein Nr. 609; 10.06.1942
- Blindflugschein, 18.03.1943
- Ernennungsurkunde zum Fluglehrer, 22.03.1943
Beförderungen:
01.07.1941 Gefreiter
01.09.1942 Uffz.
01.04.1944 Feldwebel
01.02.1945 Oberfeldwebel
Orden und Ehrenzeichen:
EK 2, EK 1, Ehrenpokal,
DKG (1945) hierzu Eintrag im Soldbuch,
Persönliche Aussagen von Hubert Engst:
H.Engst bestätigte seinem Sohn gegenüber, die Ta 152 (wohl eher eine "Dora") in den letzten Kriegswochen geflogen zu haben. Desweiteren sagte er aus, 20 viermotoroge Bomber abgeschossen zu haben. Vermutlich sind darin unbestätigte Abschüsse enthalten, was durchaus nicht ungewöhnlich war.
Auch den Abschuss einer Mosquito bestätigte er seinem Sohn gegenüber Dazu erzählte er, wie seine seine Maschine für diesen Zweck "frisiert" worden ist. Alles Überflüssige wurde ausgebaut und die Maschine gespachtelt und poliert. Die meisten dieser Versuche schlugen allerdings fehl.
Hubert Engst lebte nach dem Krieg in der damaligen DDR und starb 1981.
Er gehörte zu den erfahrenen Flugzeugführern seiner Staffel und war von Anbeginn der NJG "WIlde Sau"dabei und überlebte den Krieg.