| Zeit / Datum |
Aufenthaltsort |
Tätigkeit/ Bemerkung/ Kommentar |
| bis März 1943 |
irgendwo in Finnland (Offensicht in der Nähe der russischen Grenze) |
- Tätigkeit als Technischer Offizier (Oberleutnant) mit Fluglizenz.
- In seinen Briefen spricht er davon, dass er alle großen und kleinen Lfz fliegt, deren er habhaft werden kann. Namentlich werden die Me 109, Me 110 und He 111 aufgeführt. |
| 06.02.1943 |
Finnland |
Beförderung zum Hauptmann der Luftwaffe.
Drängt auf Wechsel in die Jagdfliegerei |
| Mrz 1943 |
unbekannt |
Beginn der Jagdfliegerausbildung |
| 19.08.43 |
irgendwo in Frankreich an der Atlantikküste |
- Einsatz als Jagdflieger (Einheit nicht bekannt)
- möchte gerne zu den Nachtjägern |
| 22.08.1943 |
Versetzung nach Altenburg |
Ja, richtig, Altenburg ist die Schmiede der einotorigen Nachtjagd!
Vervollständigung der Ausbildung, vermutl. zum Nachtjäger, keine Feindberührung in Frankreich |
| 16.09.1943 |
unbekannt |
- Ernennung zum Staffelkapitän der 1./JG 301
- Kommodore ist sein „Duz- und Busenfreund seit 1938“
- Ausbildung zur Nachtjagd ist beendet
- schreibt von Verlegung nach Gardelegen (Stendal, Berlin) ab 18.09.
Irgend etwas stimmt hier nicht:, denn am 27.09.1943 erringt der Hptm. einen Abschuß für den Stab/ I./ JG300! |
| 04.11.1943 |
verm. Ploesti, Rumänien |
Feldpostnummer L 54738:
- schreibt von einer großen Einöde mit „Ölflecken“ und „Bohrtürmen |
| 11.11.1943 |
Rumänien |
- bezeichnet sich als Kommandeur der „Wilden Sau“ in Rumänien. (vermutlich 10. / JG301) Gleichzeitig ist er „Horstkommandant“ und „Standortältester“
- Auftrag ist die Ausbildung und Durchführung der kombinierten Tag – Nachtjagd mit seinen Leuten.
- schreibt von großen Anfangsschwierigkeiten in der Ausbildung seiner Leute, die offensichtlich eine recht laxe Dienstauffassung haben.
Ganz heiße Sache, denn bisher gilt die 10./ JG301 (VI./ JG301) als nicht aufgestellt und unsicher!
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| 26.11.1943 |
Rumänien |
schreibt davon, dass Kommodore Maj. Weinreich gefallen ist,
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| Dez. 1943 |
Rumänien |
„kann sich nur noch um Sekunden handeln, bis ich Kommandeur bin“ |
| 24.01.1944 |
Rumänien |
Wartet auf die Versetzung ins Reich |
| 03.03.1944 |
Zerbst / Deutschland |
- einige hundert Seelen und viele Offiziere unter der „Fuchtel“
- Abschuss von Ltn. Glaass (erfolgreicher Fallschirmausstieg) |
| 25.03.1944 |
vermutlich Zerbst |
- Einsatz in der Luftschlacht über Berlin am 24.03.1944. Dabei eine Lancaster angegriffen und beschossen worden.
- Bauchlandung in Erfurt, Lfzg. geht dabei zu Bruch
- Lt Glaass erneut Fallschirmabsprung, nachdem er ein Flugzeug gerammt hat. |
| 11.06.1944 |
unbekannt |
- Teilnahme an einem Kursus (welcher ist unbekannt)
- freundet sich mit einem ObLtn. Kettner an,
- „wollen danach zusammen bleiben“
- „Abschied von der Gruppe“ |
| 20.06.1944 |
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fliegt mit ObLtn. Kettner zusammen in einem Verband Me 410 oder 110 (unleserlich) –
eher Bf 110G!
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| Juni 1944 |
unbekannt |
neue Verwendung bei den „2motorigen Nachtjägern“ |
08.07.44
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2./NJG 5 |
4-mot. Flgz. Ost S/UD: 3.500 m. 01.15
(28. Abschuß für die 2./ NJG 5)
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| 30.08.44 |
1./NJG 5 |
Lancaster Königsberg: 2.500 m. 01.53
(53. Abschuß für die 1./ NGJ 5) |
| 27.08.1944 |
Wormditt / Ostpreussen |
- fliegt jetzt Ju 88G (mit „Müller“).
- Nahe Bremen von eigener Flak beschossen |
| 09.09.1944 |
Wormditt / Ostpreussen |
- Stubengenosse ist Oltn. Ehrhardt
- Kommodore ist Maj Borchers, der fliegt die neue „Dora“ |
| Okt 1944 |
Wormditt / Ostpreussen |
ObLtn. Kettner inzwischen gefallen,
er fiel bei der II./JG5 EISMEERJÄGER einmotoriges Jagdgeschwader |
| Nov 1944 |
vermutlich Wormditt ? |
haben den ersten „Linktrainer“ bekommen und üben fleißig Blind- und Nachtflug
- Untersuchung auf „Wehrfliegertauglichkeit“
- anstehende Versetzung zu einem Nachtjagdgeschwader (Aber siehe oben, bereits im Juli/ August Abschüsse für NJG5)
Vermutlich wird hier von der He 219 gesprochen?
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| 05.12.1944 |
Hotel Boniburg / Münster / Hahndorf |
- angekommen bei der neuen Gruppe, die als beste Nachjagdgruppe im Reich gilt (das NJG1)
- fliegt eine „sehr schnelle Maschine von Heinkel“ --> sag ich doch: He 219 |
| 14.12.1944 |
Münster |
- neues Flugzeug He 219 (wird nur von der NJG1,3 u. 10 geflogen)
- wohnt im Kloster bei den Nonnen
- fliegt zu zweit (wieder mit Müller) |
| 26.01.1945 |
Münster |
Bordfunker Müller ausgetauscht, weil er mehrere Abschüsse „versaut“ hat. |
| 16.03.1945 |
unbekannt |
Versetzung in den Norden (vermutlich Deutschland). Venlo-Niederlande ? |