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OFw. Rudolf Zwesken, 6./JG300, *13.08.1919,

der "Bulle" vom JG300, +22.02.1946

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Flugschüler Zwesken

Mit Beginn des Jahres 1944 kämpfte er als Jagdflieger an der Ostfront beim JG 52 und in dieser Zeit mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet. Nach Kameradenaussagen soll er ein arger Draufgänger gewesen sein. Rudi Zwesken wurde deswegen scherzhaft von seinen Kameraden "der Bulle" genannt.

Mitte 1944 wurde er zur 6./JG 300 in die Reichsverteidigung versetzt und gehörte bis zum Kriegsende zur II./JG 300. Als Verbandsführer führte er den Verband der ll./JG 300 wiederholt an, so am 31.12.1944 und am 14.01.1945, wobei ein Pulk von 10 Viermots auf gerieben werden konnte. Als Spezialist zum Knacken von 4-mot. Bombern hat er sich einen Namen gemacht.

Für das JG300 erzielte Zwesken insgesamt 22 Luftsige, davon 14 4-mot. Bomber der RAF/ USAF.

Ich hatte Kontakt mit den Hinterbliebenen aus der Familie, die mir bestätigten, dass es keinerlei Unterlagen und Bilder weiter von ihm gibt, keine Flugbuch, keine Urkunden, nichts mehr.

In einer Abschrift des Abschiedsbriefes von der der Kripo Halle erwähnt Zwesken, dass seine Geliebte Isolde mit einem Kind von ihm bei einer Abtreibung gestorben sei und er sich deswegen mit Leuchtgas in Ihrer Wohnung getötet habe.

Seine Geliebte hat aber überlebt, dazu habe ich einen privaten Brief, den ich hier nicht veröffentlichen will. Demnach muß Zwesken auch ziemlich durcheinander gewesen sein.

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