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Ltn. Karl Mitterdorfer

10./ JG300

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Karl Mitterdorfer war anfangs Fluglehrer und kam  erst  August 1944 zur 10./ JG300. Durch einen beherzten Einsatz in der Nacht vom 13./14.09.1944, sein ersten "scharfen" Einsatz, machte er schnell auf sich aufmerksam.

In Sitzbereitschaft waren an diesem Abend nur zwei Flugzeugführer, Karl Mitterdorfer und ein Feldwebel eingeteilt. Es wurden einfliegende Mosquitos gemeldet und somit kam es zum Alarmstart. Allerdings kehrte der unbekannte Feldwebel wegen eines Motorschadens um, so dass Ltn. Mitterdorfer allein diesen Einsatz flog. Zwei Mosquitos hatte er angegriffen, wobei beim letzten Angriff er diese bis zum Aufschlagbrand verfolgte. Nach der Landung wurden Ltn. Mitterdorfer  die beiden Abschüsse bestätigt. Dafür erhielt er sofort das EKII im Felde. Allerdings ergaben sich bei der Anrechnung einige Unstimmigkeiten zu Gunsten eines Oltn. Welters.

Es ist schon eine Leistung, eines der schnellsten zweimotorigen Flugzeuge der RAF, mit einer Me 109G-14AS/10(?) abzuschießen. Hier müssen alle Umstände wirklich zu Gunsten des Jägers sein, um einen solchen Erfolg zu verbuchen.

Ltn. Mitterdorfer hat den Krieg überlebt und lebt heute in Italien.

Bildquelle: Mitterdorfer, Sammlung BOBO/ JG300

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EK2 im Felde

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Me 109-G14 zur
Übergabe NJG11/ Jüterbog


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Grafik für Weiße "1" 10./JG300


Anmerkung zum Foto links:

Ein sensationelles Foto (oben) der 10./ JG300 ist aufgetaucht und wird noch Rätsel aufgeben:

Ein tolles Foto, welches noch einige Rätsel aufgeben wird. Ca. 15 Maschinen der 10./JG300 sind hier in einer Paradestellung. Laut Aussage des Eigentümers handelt es sich hierbei noch(!) um Me 109G-14AS der entsprechenden Staffel im Herbst 1944 in Jüterbog/ Waldlager. Da die 10./JG300 im November ´44 zur II./ NJG11 umgebildet wurde. müsste dieses Foto noch kurz davor, wenn nicht sogar genau an diesem Tag gemacht worden sein.

Die erste Maschine ist als weiße "1" erkennbar, die zweite noch als weiße "15". Diese Maschinen zeigen keine Rumpfbänder, bzw. lassen ein dunkles (rotes?) schmales Rumpfband erkennen. Es ist auch auf dem Original kein Hakenkreuz erkennbar, entweder übermalt oder weggelassen, die Unterseite ist schwarz, eigentlich ist der gesamte Anstrich sehr dunkel!
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